Ob es daran liegt, dass Ihnen von einem anderen Unternehmen ein besserer Job angeboten wurde oder Sie gerade Ihre Meinung geändert haben, Sie müssen daran denken, dass Sie einen Vertrag mit Ihrem zukünftigen Arbeitgeber abgeschlossen haben. Sie müssen den Vertrag kündigen, indem Sie die in Ihrem Arbeitsvertrag festgelegte Kündigungsfrist abhalten. Es ist wichtig, die Kündigungsklausel in Ihrem Arbeitsvertrag zu beachten und dann Ihren potenziellen Arbeitgeber entsprechend Ihrem Vertrag zu kündigen. Wenn die andere Partei wesentlich gegen den Vertrag verstoßen hat, werden Sie dadurch rechtlich begründet, den Vertrag zu nichtig zu machen. Ein wesentlicher Verstoß bedeutet, dass der Verstoß in den Kern des Vertrages geht. Wenn Sie beispielsweise bestellen, dass Die Ware bis zu einem bestimmten Datum geliefert wird und die Ware eine Woche später als versprochen kommt, kann dies ein wesentlicher Verstoß sein. Wenn Sie ein Verkäufer von Waren sind und der Käufer gegen den Vertrag verstoßen hat, unterliegen Ihre Rechte dem Einheitlichen Handelsgesetzbuch („UCC”). Nach dem UCC kann der Verkäufer die Ware zurückhalten, wenn ein Käufer nicht die Zahlung leisten kann, wenn die Zahlung fällig ist, oder auf andere Weise gegen einen wesentlichen Teil des Vertrages verstößt; die Ware weiterverkaufen und überschuldungsansprüche eintreiben; Schadenersatz in Höhe der Differenz des Vertragspreises und des Marktpreises; oder einfach den Vertrag für ungültig erklären. Über diese 14-tägige „Abkühlung”-Periode hinaus müssen Sie mit Vorsicht vorgehen. Wenn Sie vor Vertragsabschluss kündigen, müssen Sie in der Regel eine Kündigungsgebühr entrichten. Wenn Sie z. B. einen Mobilfunkvertrag für 24 Monate erwerben, aber nach einem Monat aussteigen möchten, müssen Sie möglicherweise die verbleibenden 23 Monate im Voraus bezahlen, oder eine Stornogebühr Ein Vertrag kann ein Recht auf Zahlung oder Dienstleistungen schaffen.
Wenn Sie z. B. einen Vertrag mit einem Lieferanten unterzeichnen, haben Sie das Recht, die Lieferungen an dem im Vertrag aufgeführten Tag zu erhalten. Ebenso hat der Lieferant ein Recht auf Zahlung, wenn er die Lieferungen liefert. Ihr Vertrag kann ferner Situationen vorschreiben, in denen diese Rechte nichtig sind. Wenn ein Lieferant z. B. defekte Lieferungen liefert, kann in Ihrem Vertrag festgelegt werden, dass Sie das Recht haben, die Zahlung zurückzuhalten, bis die Lieferungen behoben sind.